Kurse

Einführungseminare: Permakultur im Alltag
Du willst es endlich wissen: Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Permakultur“? Und wie kann Dir Permakultur in deinem Beruf und Alltagsleben mit Menschen dienen? An diesen zwei Tagen bringen wir Euch die Permakultur näher und ihr wendet diese auf Euer persönliches Leben und Euren Alltag an.
Wir zeigen Euch, wie Euch die ethischen Prinzipien der Permakultur in eurem Leben helfen können.
Wir freuen uns auf Dich und Euch!

Workshopleitung
Eva Ebenhöh, Angela Hachmeister, Tuuli Holo, Nicol Schauksdat

max. 12 Teilnehmende, Warteliste möglich
Termine:
21./ 22. Mai 2022
18./ 19. Juni 2022
jeweils 10-16 Uhr
in Potsdam

Beitrag 50,- € (basis) / 100,- € (normal) / 150,- € Fördernde

Anmeldung: nicol.schauksdat@posteo.de

72h-Permakultur-Designkurs 2023

Die Veranstaltung wurde auf den Sommer 2023 verschoben.

---


Sommer 2023

(freiLand Potsdam)

(Friedrich Engels Str 22)

(14473 Potsdam)

9.30-19 Uhr

Sonntag frei

Mehrere Abendveranstaltungen 


Wir feiern 40 Jahre Permakultur in Europa

Vor 40 Jahren hat der Australier Bill Mollison, der Begründer der Permakultur, einen 72-Stunden-Permakultur-Design-Kurs in Deutschland gegeben - den ersten in Europa. 26 Teilnehmer*innen aus acht Ländern waren im Sommer 1982 im Schloss Glienicke in Berlin dabei. Mollisons Ideen haben sich seither weltweit verbreitet und unzählige Projekte angestoßen.

Wir sind eine Gruppe von Permakulturgestalter*innen aus Hamburg und Potsdam und wollen dieses Jubiläum feiern - mit einem 72-Stunden-Kurs in Potsdam ganz in der Nähe vom Schloss Glienicke.


Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Dieser Kurs richtet sich an alle Interessierten, die konkret werden und loslegen wollen. Vorkenntnisse brauchst du keine.


Darum geht es:

Der Kurs orientiert sich an dem international anerkannten Curriculum, das ursprünglich von Bill Mollison entwickelt wurde. Der Kurs umfasst 72 Unterrichtsstunden und bietet die fundierte Basis für eine weiterführende Beschäftigung mit der Permakultur. Ein Schwerpunkt unseres Kurses sind die sozialen Aspekte der Permakultur.

Permakultur ist mehr als Gärtnern - werde Teil der Veränderung!


Das lernst du in unserem Kurs:

· Ethik, Philosophie und Geschichte der Permakultur

· Gestaltungsprinzipien der Permakultur

· Beobachten und Wahrnehmen

· Muster in der Natur

· Natur als Vorbild

· Grundstücke und Landschaften analysieren

· Funktionen, Systeme und Elemente

· Boden, Bäume, Wasser, Klima

· Ernährung und Selbstversorgung

· Müll vermeiden und Kreisläufe schaffen

· Permakultur in der Architektur

· Gestalten von Gemeinschaften

· Lokale und regionale Netzwerke

· Permakultur in Betrieben

· Gestalten und Präsentieren eines konkreten Projekts


Es gibt Vorträge, Gruppen- und Einzelarbeit und Raum für Fragen und Diskussionen. Die Teilnehmer*innen erarbeiten in Kleingruppen ein konkretes Design-Projekt vor Ort und präsentieren dieses. Die Referent*innen stehen unterstützend zur Seite. Aufgelockert werden die Kurstage durch Wahrnehmungsübungen, Draußensein, Spiele und Bewegung.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Bitte nehmt bei Interesse an Übersetzungen in andere Sprachen Kontakt mit uns auf. Wir finden eine Lösung.

Wir planen mehrere Abendveranstaltungen, u.a. eine Podiumsdiskussion zum Thema „Humusaufbau und die soziale Frage: Können wir die Welt ernähren?“

Geplant sind zudem ein Filmabend und ein Konzert.


Ziele

Die Teilnehmer*innen sollen nach dem Kurs mit den wesentlichen Aspekten der Permakultur vertraut sein. Neben theoretischen Grundlagen erwerben sie die Fertigkeit, ein Designprojekt zu planen und das Ergebnis zu präsentieren.

Der Abschluss eines 72-Stunden-Kurses ist die Voraussetzung für die Ausbildung zur/zum akkreditierten Permakultur-Gestalter*in.


Die Referent*innen

Hier stellen wir uns kurz mit eigenen Texten vor mit/ohne Bild. Texte und Bilder bitte auf den PKC-Serverladen (Material für die Homepage).

Wir sind divers. Unser Miteinander ist warm und wertschätzend. Wir kommunizieren offen und auf Augenhöhe.

Lisa Schneider

Permakultur ist für mich die Chance, bestehende Strukturen neu zu
denken und so Lösungen für die scheinbar unlösbaren Probleme dieser
Welt zu finden.
So beschäftige ich mich durch meine Verbindung nach Südasien mit
alternativen Möglichkeiten, den Menschen vor Ort ein Überleben unter
herausfordernden Bedingungen zu sichern.
Ein weiterer Bereich, mit dem ich mich auseinandersetze, ist die
Entwicklung des urbanen Lebensraums mit Blick auf neue Formen des
Zusammenlebens in der Großstadt.
Ich versuche bei meinen Projekten den Mitwirkenden das permakulurelle
Denken zu vermitteln. Im Fokus stehen für mich junge Menschen, deren
Bewusstsein entscheidend ist für ein Umdenken in unserer Gesellschaft.

Angela Hachmeister

Permakultur bedeutet für mich, die Natur zu respektieren und von ihr zu lernen. Faszinierend finde ich die vielen Anwendungsbereiche der Permakultur: vom Humusaufbau über klimagerechtes Bauen bis zur globalen Gerechtigkeit.

Mein Schwerpunkt ist die Gestaltung von Gärten nach Permakulturprinzipien. Besonders am Herzen liegen mir die Förderung der Artenvielfalt und die Produktion gesunder Nahrungsmittel. Ich kenne mich mit Wildbienen aus und imkere im eigenen Garten. Als gelernte Journalistin schreibe ich gern über grüne Themen.

Nicol Schauksdat

Permakultur ist für mich:

mich in meine Beobachtungsgabe fallen zu lassen, mit Menschen und Natur
im Einklang zu sein sowie im Hier und Jetzt für eine lebenswerte und
liebevolle Zukunft zu sorgen.

Tuuli Holo

Permakultur bedeutet für mich, ins Staunen zu geraten. Ich möchte Menschen näher mit Landschaften zusammenbringen, damit beide aneinander heilen können. Wir lernen oft am nachhaltigsten spielerisch und indem wir Hand anlegen. Über uns selbst lernen wir am meisten durch Andere. Ich bin dreist und rede gern über intimes, empfindliches, schamvolles. Reibung erzeugt Wärme und die können wir gut gebrauchen in einer Zeit der Isolation und Entfremdung. Körperlichkeit und Emotionalität sind Themen, die ich stärken möchte. Unser Faden ist abgerissen - lasst uns anknüpfen.

Eva Ebenhöh

Permakultur bedeutet für mich, in Zusammenhängen zu denken und zu verstehen, wie Elemente aufeinander wirken und wie wir diese Wirkungen positiv gestalten können. Dabei geht es insbesondere auch darum, uns selbst als ein Element der Systeme zu begreifen, und zu verstehen, wie wir mit dem, was uns umgibt verwoben sind.

Als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist einer meiner Schwerpunkte die Übertragung von Permakulturprinzipien auf Gruppen und Teams. Ein weiterer Schwerpunkt ist Klimaschutz durch CO2-Speicherung in Böden durch Humusaufbau.